Jugend Forscht 2018

Veröffentlicht von Hans Wurl am

Am 27. Februar fand in der Tentoria-Halle der FAU der mittlerweile 37. Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittelfranken statt. Unter den ca. 150 jungen Forschern aus Erlangen, Fürth und der Umgebung befanden sich natürlich auch wieder einige Mitglieder der Satgruppe Langenzenn, die mittlerweile beinahe schon Stammgast bei dem Wettbewerb ist – sogar einige Juroren erinnerten sich an die letztjährigen Projekte.

Auch dieses Jahr stellten wir erneut zwei Projekte vor die garantiert im Gedächtnis bleiben:

Moritz Förster und Dennis Reimer zum Beispiel traten mit einer selbstgebauten Modellrakete in der Kategorie „Technik“ an. Das Flugobjekt – getauft auf den Namen „Atmoventus“ – erreicht bei optimaler Motorkonfiguration eine Maximalflughöhe von ca. 700 m. Dabei ortet sie sich während des gesamten Fluges mithilfe eines selbst entwickelten Ortungssystems und stabilisiert sich anschließend anhand dieser Positionsdaten selbst, um einen möglichst geraden Flug zu gewährleisten. Weiterhin trägt die Rakete mehrere Messinstrumente an Bord, um Umweltdaten auf verschiedenen Höhen zu sammeln, so zum Beispiel Temperatur- und Luftdruckwerte.

Tom Sadurski und Tobias Pöllath bauten für die Wettbewerbskategorie „Geo- und Raumwissenschaften“ einen Pegelsensor der den Wasserstand eines beliebigen Flusses ablesen und auf einem kleinen Display zusammen mit weiteren Wetterdaten wie der aktuellen Temperatur anzeigen kann. Dieses System soll in Zukunft in der Gemeinde Obernbreit dazu genutzt werden, Überschwemmungen frühzeitig zu erkennen und Anwohner über diese in Kenntnis zu setzen. Dazu steht in den folgenden Monaten die Entwicklung einer App zum Auslesen der Daten und die Anbindung der Messstation an das Mobilfunknetz – und somit das Internet– an.

Auch die Jury war von den Projekten überzeugt: So gewann das Projekt „Atmoventus“ in der heiß umkämpften Kategorie Technik einen 2. Platz und bekam von den Juroren noch einige hilfreiche Tipps für die Zukunft des Projektes mit auf den Weg.

Wir gratulieren auch allen anderen Siegern des Wettbewerbes und freuen uns auf einen spannenden Wettbewerb im nächsten Jahr – denn auch dann wird die Satgruppe erneut bei Jugend forscht vertreten sein.


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