Die Satgruppe in Amerika

Veröffentlicht von Julian Pollinger am

Amerika – Wer hat nicht schonmal davon geträumt durch die Häuserschluchten New Yorks zu wandern, zu sehen wo Donald Trump arbeitet und die letzte Straße entlang zu fahren, auf der die Apolloastronauten waren, bevor sie die Erde verließen?

Wir, die Satgruppe, konnten uns all diese Träume und noch weitere erfüllen, denn wir hatten die Möglichkeit einer gemeinsamen Reise in die USA, von der hier nun ein bisschen berichtet werden soll. Zuerst besuchten wir New York, fuhren von dort weiter nach Washington, blieben dort zwei Nächte und verbrachten dann den Rest der Reise in Orlando.

New York Broadway

Unser Aufenthalt in New York begann unerwartet unspektakulär mit Warten. Eineinhalb Stunden an der Einreisekontrolle. Nachdem diese Hürde allerdings überwunden war, stiegen wir in die U-Bahn, die uns zur Station neben unserem Hotel brachte. Direkt beim Verlassen der U-Bahn begrüßten uns New Yorks beeindruckende Gebäude, wir waren direkt auf dem Broadway gelandet; ein Moment des Überwältigtseins, den man kaum in Worte fassen kann und der dazu geführt hat, dass wir, alle eifrig fotografierend, erst einmal den U-Bahn Ausgang verstopften.

Aussicht vom Zimmer

Die Zimmer in unserem zentral gelegenen Hotel waren erstaunlich ruhig, was aber vermutlich auch an der schieren Höhe des siebzehnten Stocks liegt, welche uns außerdem eine wunderschöne Aussicht über die Stadt beschert hat.

Aber auch abseits der Zimmer hatten wir eine großartige Zeit, so haben wir natürlich eine Menge Sightseeing betrieben, von Brooklyn Bridge, über die Aussicht vom Rockefeller Center, bis hin zu einem Basketballspiel war alles mit dabei. Und in der Zeit, in der kein Programm vorgegeben war, konnten wir in Gruppen unseren eigenen (Inter-)Essen nachgehen; Restaurants, die wir probieren, Läden die wir besuchen wollten, von Five Guys über die Steinway Hall bis hin zu Victoria’s Secret war alles dabei.

Nach dem sehr belebten New York fuhren wir mit dem Bus weiter in das, im Vergleich zum Big Apple eher beschauliche Washington DC. Dort stand hauptsichtlich Sightseeing auf dem Plan, Kongress, weißes Haus und Lincoln Memorial inklusive. Außerdem konnten wir eine neue Art der Fortbewegung kennenlernen: Die E-Scooter. Das sind Tretroller mit Elektromotor, die eine Spitzengeschwindigkeit von 25km/h erreichen, quer über die Stadt verteilt sind und per App günstig entsperrt und genutzt werden können. Es ist so spaßig wie es klingt. Übernachtet haben wir während unserer Zeit in Washington in einer Jugendherberge.

Von Washington ging es dann mit dem Flugzeug zum letzten Stopp unserer Reise; Orlando. Nach dem etwas turbulenten Flug wurden wir von einem Charterbus abgeholt, in dem uns unser Reiseleiter für den Aufenthalt in Orlando empfing. Im Hotel angekommen wurden die Zimmer bezogen, nur um sich dann kurz darauf zu einer gemeinsamen Poolparty im Hotelpool zu treffen.

Unser Hotel mit Pool in Orlando

Am nächsten Tag ging es dann, nach einem reichhaltigen Frühstück am Hotelbuffet, zum Kennedy Space Center. Dort wurden wir in einem Bus über das Gelände gefahren, wo wir unter anderem die NASAs Fertigungshalle und den geschichtsträchtigen Launch Complex 39 zu Gesicht bekamen. Von dort starteten die meisten bemannten Missionen der NASA, wie zum Beispiel Apollo 11, heute fliegen die Raketen von Space X von dort. Anschließend besichtigten wir noch den Besucherkomplex, wo wir unter anderem ein Stück Mondgestein anfassen und originale Weltraumgefährte wie eine Saturn V Rakete und ein Space Shuttle bestaunen konnten.

Nachdem sich dann noch alle im Souvenirshop eingedeckt hatten, ging es auch schon wieder zurück zum Hotel für eine weitere Poolparty. Am letzten Tag fuhren wir dann alle zusammen zur nächstgelegenen und riesigen „The Florida Mall“. Dort wurde ausgiebig geshoppt (zeitweise auch im benachbarten Baumarkt, ein Mitreisender hat sich eine Säge gekauft), Kleidung und Technik, alles war vertreten. Nachdem alle wieder im Hotel zurück waren, wurden die Koffer aufgesammelt und wir mussten uns schon wieder von Amerika verabschieden; denn dann ging es mit dem Bus zum Flughafen, von wo wir dann, nach ein paar Stunden Wartezeit und einem wunderschönen Sonnenuntergang zurück nach Frankfurt bzw. Nürnberg reisten. So endete dann schließlich eine weitere tolle Satfahrt: erschöpft, aber glücklich am Nürnberger Albrecht-Dürer-Airport.


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